Das Trattenfest wurde bereits in zweiter Ausgabe vom Verein Astra 2.0 organisiert, war offiziell als öffentliche Veranstaltung bei der Gemeinde angemeldet und war keine, wie von Herrn Pietrangeli in seinem Leserbrief behauptet, private Veranstaltung.
Angesichts der vielen Anschuldigungen möchten wir folgendes richtigstellen:
X das Trattenfest wurde gemeinsam mit den in der Trattengasse ansässigen Geschäften und Betrieben organisiert
X jegliche rechtlichen Vorschriften wie Fluchtplan, Sicherheitsplan, polizeiliche Meldungen und SIAE Meldungen wurden erfüllt
X die Veranstaltung wurde von 10 – 20:30 Uhr angemeldet und pünktlich beendet
X die Ordnungskräfte, die um 20 Uhr nach dem Rechten sahen, konnten keinen Verstoß gegen Vorschriften feststellen und haben uns das Fest wie geplant beenden lassen
X alle Anrainer der Zone wurden  von uns mit einem persönlichen Brief auf die Veranstaltung hingewiesen und wir haben uns im Voraus für eine eventuelle Lärmbelästigung entschuldigt
X aufgrund von fehlenden Abflüssen am Straßenrand musste die öffentliche Toilette vom Bauhof in die Mitte der Trattengasse positioniert werden, ohne Probleme mit dem Durchzugsverkehr zu verursachen

Leider waren nie mehr als 30 Personen zeitgleich Gäste auf unserem Fest, was den organisatorischen Aufwand und unsere Kosten nicht decken konnte.
Junge Kulturschaffende werden immer wieder aus dem öffentlichen Raum gedrängt. Der Stadt Brixen fehlt es an Raum für die freie Kulturszene, immer wieder wird sie vertrieben, obwohl für traditionellere Veranstaltungen überall Platz zu sein scheint. Wir versuchen ein kultur- und sprachübergreifendes, ja sogar generationenübergreifendes Angebot zu schaffen und mit unserem Einsatz Menschen zu verbinden. Wir hoffen auf Unterstützung für unsere Initiativen, auch von den Brixnern und freuen uns, wenn wir weiter so lebendig sein können und auf unsere Weise freie Kultur schaffen können.